Essbares Besteck soll Einweg-Besteck in Indien ablösen

Daniel Seidl, B.Sc.
Von Daniel Seidl, B.Sc. Dezember 13, 2016 12:52

Essbares Besteck soll Einweg-Besteck in Indien ablösen

Indien hat ein großes Problem: Plastikmüll. Allein die 60 größten Städte des Landes produzieren über 15.000 Tonnen Plastikmüll pro Tag! Abwasserkanäle werden zu Müllhalden und der ganze Müll ist vom Land kaum noch zu bewältigen. Einweggeschirr ist dabei ein großer Faktor des Problems, denn Plastiklöffel und Co. sind in Indien vollkommen normal, jeden Tag und bei jedem Essen.

Der Unternehmer Narayana Peesapathy möchte das ändern: „Warum benutzen wir so viel Plastikbesteck?“, fragt er im Video. „Weil es keine Alternative gibt. Jetzt gibt es eine“. Denn seine Firma Bakeys hat essbare Löffel entwickelt, die das ganze Problem lösen sollen. Hirse, Reis und Weizen sind dabei die Zutaten, wobei Hirse die Hauptzutat ist, da hierfür 60 mal weniger Wasser beim Anbau benötigt wird als z.B. Reis benötigt. Frei von Farb- und Konservierungsstoffen ist das Besteck drei Jahre haltbar.

Mit Zucker gesüßt, scharf mit Ingwer und Knoblauch oder schwarzem Pfeffer. Damit sollen die Nutzer des Bestecks dazu animiert werden, das Besteck auch wirklich nach dem Essen noch zu verspeisen. Falls es doch mal auf dem Müll landet, soll es sich innerhalb einer Woche zersetzen. Anders als Plastik, welches viele hundert Jahre dafür benötigt.

Bild: Bakeys / Narayana Peesapathy

Daniel Seidl, B.Sc.
Von Daniel Seidl, B.Sc. Dezember 13, 2016 12:52
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