Bundesverwaltungsgericht erlaubt Revision zum Kükenschreddern

Daniel Seidl, B.Sc.
Von Daniel Seidl, B.Sc. Januar 3, 2017 18:06

Bundesverwaltungsgericht erlaubt Revision zum Kükenschreddern

Johannes Remmel, Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen, wollte das Töten der frischgeschlüpften Tiere aus rein wirtschaftlichen Gründen untersagen. Doch das Oberverwaltungsgericht kippte den Erlass der rot-grünen Landesregierung wegen einer Klage mehrerer Kükenbrütereien. Das Gericht gab im vergangenen Mai den Betrieben recht, da das Aufziehen der ausgebrüteten männlichen Küken mit derartig hohem Aufwand verbunden sei, dass es für das Töten vernünftige Gründe im Sinne des Tierschutzgesetzes gäbe. Eine Revision wurde seitens des Gerichtes zudem noch untersagt.

Das Land Nordrhein-Westfalen war dann gegen die Nichtzulassung der Revision gerichtlich vorgegangen und hat nun Recht bekommen: Das Bundesverwaltungsgericht wird sich nun doch mit dem Töten männlicher Küken befassen. Wann die Verhandlung stattfinden wird, ist derzeit aber noch unbekannt.

Bild: „Chicks“, © 2006 Rick Kimpel, Flickr | CC-BY-SA | via Wylio

Daniel Seidl, B.Sc.
Von Daniel Seidl, B.Sc. Januar 3, 2017 18:06
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